Mittwoch, 29. Juni 2011

Meine letzte Reise...

…führte mich zu einem der neuen Weltwunder unserer Erde, aber fangen wir von vorne an:

Joe reist mit seiner Mama gerade durch Peru, in Cusco, der alten Inkastadt, haben wir uns dann getroffen und ein paar Tage dazu genutzt die engen Gässchen der hübschen Stadt zu erkunden. Die Altstadt ist wirklich schön, aber Arequipa kann eben trotzdem locker mithalten.

Außerdem muss man sagen ISTM ist überall und so kam es, dass wir unseren ersten Abend in Cusco in der wundervollen Gesellschaft von Maren und Sandra verbrachten. Nach fast einem Jahr trafen wir uns hier, mitten in Peru wieder und hatten einen wunderschönen, feuchtfröhlichen Abend- auf ISTM ist Verlass.

Am 24. Juni ist DER Tag von Cusco, jeder ist auf den Beinen und feiert seine Stadt. Die Vorbereitungen zu diesem großen Fest konnten wir miterleben, so tanzten jeden Tag farbenfroh gekleidete Menschen fröhlich um den Plaza de Armas. Hier einige Eindrücke:




Als wir in Cusco waren, kamen wir natürlich auch nicht drum herum Sacsayhuamán, laut Wiki eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten aus der Inkazeit, zu besuchen. Dort hatten wir auch eine Führung auf Englisch.. oder so etwas in der Art. Leider konnten wir unseren Guide gar nicht verstehen, so switchten wir zu Spanisch. Auch wenn wir nicht alles verstanden, so fasziniert doch die Bauweise der Inka. Feinsäuberlich liegen dort Steine, ach was, Felsen auf Felsen. So angeordnet, dass an einigen Stellen nicht einmal Wasser durch die Spalten dringen kann. Wenn man bedenkt, dass die Inka dabei keine Maschinen benutzten, dann kann man nur Staunen. Schaut selbst:



Nach unseren Tagen in Cusco, machten wir uns auf das Heilige Tal mit seinen kleinen Dörfern und Inka-Ruinen zu entdecken. Wir fuhren durch atemberaubende Landschaften, grünbewachsene Hügel und ab und zu entdeckte man grasende Alpacas.



Aber das Highlight unserer Reise war eines der neuen 7Weltwunder, das seinen 100. Geburtstag feiert: Machu Picchu!
Nachdem wir eine Nacht in Aguas Calientes verbracht hatten, kamen wir mit der Sonne beim Machu Picchu an. Noch bevor die großen Touristenströme ankommen(täglich kommen etwa 2.000 Besucher), konnten wir diesen ganz besonderen Blick auf Machu Picchu genießen. Die Sonnenstrahlen trauten sich langsam über die umliegenden Berge zu blicken und tauchten die Inka-Stadt in ein ganz einzigartiges Licht. Wie Machu Picchu da so unter uns lag, fühlte es sich fast ein wenig so an als hätten wir es gerade entdeckt. Die anschließende geguidete Tour führte uns durch die Stadt und man bekam einen Eindruck davon wie es hier einmal ausgesehen haben muss. Als Machu Picchu 1911 wiederentdeckt wurde, befand sich die Ruinenstadt dichtbewachsen in einer Art Dschunge, heute lässt darauf nicht mehr viel schließen.



Ich muss sagen in meinem Jahr in Lateinamerika hatte ich die Möglichkeit viele spannende und beeindruckende Orte zu besuchen und ich hätte mir nicht vorstellen können, dass „ein paar Ruinen“ mich so ins Staunen versetzen können, aber Machu Picchu ist wirklich etwas ganz Besonderes. Die Landschaft die dieses Weltwunder umgibt, scheint mir einzigartig. Das Grün scheint saftiger, die Berge erhabener und die Luft klarer. Ich glaube um wirlich zu verstehen, was Machu Picchu ausmacht, muss man wohl dort gewesen sein.

So ging meine letzte Reise in Peru zu Ende – aber ein besseres Ziel hätte ich mir wohl kaum aussuchen können.

Mittwoch, 8. Juni 2011

Alltagsperspektive

Neben den unzähligen Reiseberichten der letzten Monate fehlt eigentlich das, was mir so Tag täglich begegnet. Hier also ein paar Eindrücke: