
..so ist das, wenn man seinen Plan aendert. Statt mein Praktikum in Costa Rica zu machen, bin ich jetzt in Peru angekommen. Statt 30 Grad sind dann hier auch nur noch 11 Grad.
Aber da ich so lange nicht gepostet habe, vervollstaendige ich erst einmal meinen Ecuadoraufenhalt.
Meine letzten Tage in Ecuador verflogen so schnell. Ich war mit Joe in Montania, der Partyhochburg Ecuadors. Ein kleines Kuestendorf, das sich als Reiseziel vieler Partyverrueckter entwickelt hat. Party so ziemlich rund um die Uhr, Alkohol trinken auf den Strassen, Surfer am Strand. Welcome to Montanita! ;)
Nachdem wir Samstag uns unter die Partymeute gemischt haben, haben wir dann am Sonntag den ruhigen Tsrand im Nachbardorf Olon genossen
Montag dann noch einmal kurz am Strand von Montanita gechillt und dann zum Bus gelaufen um noch nach Guayaquil zu kommen- Joes Uni hat leider gerufen.
Einige Tage spaeter ging es dann aber wieder auf Reisen, auf eine Art Klassenfahrt mit Joes Kurs. Donnerstag Nacht losgefahren und naechsten Morgen verschlafen in einem kleinen Dorf angekommen, das bekannt ist fuer die Goldsuche, gab es erst ma Furehstueck. Aber ordentlich! Morgens um 7Uhr also erst einmal ein Stueck Fleisch gefruehstueckt, aber man musste ja fit sein fuer alles was noch kommt. Nach einer Stadtfuehrung ging es weiter zu einem Aussichtspunkt.
Leider kann ich die ganzen Ausflugsziele dieser Reise nicht mehr nachvollziehen, aber das Programm war straff. 4 Tage, 3 Naechte, das Programm lass sich aber eher wie ein 10 Tage Programm.
So kam es, dass wir die meiste Zeit doch irgendwie nur im Bus sassen um 2 Stunden zu irgendeiner Stadt zu fahren, wo wir dann 15 Minuten Zeit hatten uns alles anzugucken. Einigen Programmpunkte mussten auch wegfallen und trotzdem kamen wir Sonntagnacht statt um 22Uhr um 4Uhr morgens in Guayaquil wieder an.
Fazit:Eine interessante Reise, aber eben vor allem anstrengend.
Montag und Dienstag haben wir dann noch einmal die Zeit genutzt ein wenig durch Guayaquil zu bummeln und wir waren in unserem Stammlokal essen, wo der kubanische Kellner mir ein Abschiedslied sang. :)
Mittwoch in der Frueh ging dann mein Flug von Guayaquil nach Lima. Am Nachmittag hat mich mein persoenlicher Lieblingstaxifahrer Limas, José, zum Busterminal gefahren. ;) Die Nacht im Bus verbracht und am nächsten Morgen kurz vor Arequipa aufgewacht, wo ich von dem Chef meines Praktikumsbetriebs erwartet wurde.
Nun bin ich also hier in Arequipa und mache fuer die naechsten Monate mein Praktikum. Mit mir arbeiten zur Zeit noch 4 andere Praktikanten, 3 Franzosen und eine Polin. 5 Praktikanten- das heisst es wird nie langweilig.
Peru gefaellt mir super, nach der gruenen Endlosigkeit Costa Rica, sehe ich hier jetzt etwa wuestenaehnliche Landschaften. Und Peru hat eine Vielzahl an Kartoffelarten. Also keine Frage, Peru ist mein Land! ;)
Mit den anderen geh ich abend oefter mal weg, in eine der kleinen niedlichen Bars Arequipas oder mal ins Kino.
Leider bin ich zur Zeit etwas krank, so wie irgendwie jeder hier. Seitdem ich hier bin ist es grau, regnerisch und kalt. Ohne Sonne uebrigens auch kein warmes Wasser zum Duschen...
Man sagt Mitte Maerz soll es besser werden. Ich hoffe doch darauf!
Die Taetigkeiten im Praktiukum gefallen mir ganz gut, ein wneig Kundenkontakt, ein wenig an der Homepage basteln, ein wenig uebersetzen.
Donnerstag hole ich dann meine ersten Gaeste zusammen mit Hugo, meinem Chef, vom Flughafen ab. Transport ins Hostel und alle Finanzen klaeren, da ich sie dann Freitag und Samstag auf eine Tour begleiten werde. Ich glaub das wird ganz cool, aber dafuer muss ich erst einmal wieder ganz gesund werden. Deswegen arbeite ich heute nicht sondern kuschel mich ins Bett.
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